Kundenrezensionen:
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Super Spiel mit kleineren Schwächen August 5, 2010 Benjamin Koglin 19 aus 23 fanden die folgende Rezension hilfreich
Da viele Rezesionen hier nur von echten Fans oder von den größten Feinden Blizzards geschrieben werden, gebe ich auch mal mein Kommentar ab.
Ich habe mir Starcraft II aufgrund der guten Spielkritiken der Fachzeitschriften und der zahlreichen Videos gekauft. Zuerst war ich an dem Spiel nicht sonderlich interessiert, aber je mehr Videos ich mir ansah umso mehr wollte ich das Spiel haben und hab auch direkt noch ein paar Freunde dazu animiert.
Zum Singleplayer:
Entgegen vieler Behauptungen braucht man für die Kampagne keinen Internetzugang. Das Spiel kann ohne Internetzugang gestartet werden und dort kann man den Gast-Zugang auswählen und die Kampagne spielen. Das einzige, was dann nicht verfügbar ist, sind die Archievements, die aber fürs Spiel total unwichtig sind und wie ich sagen muss auch häufig einfach nur sinnlos. Für welche Aktionen man manchmal Archievements erhält ist schon eher unsinnig.
Die Kampagne an sich finde ich bis jetzt super. Bis jetzt habe ich 21 der 26 Missionen gespielt und muss sagen, dass die Story einfach super ist. Vor allem das "Kampagnenmenü", welches ja ein Raumschiff mit mehreren Räumen ist, bietet viel Unterhaltung. Ob man nun im Arsenal seine Einheiten aufbessert, im Forschungslabor im Notizbuch des Forschers etwas über die Genproben liest oder in der Schiffsmesse die Nachrichten guckt (die im übrigen sehr lustig sind mit einem Nachrichtenmoderator, der seine Kollegin ständig im Satz unterbricht, weil sie nicht so ein Fan der Liga ist). Vielleicht geht man auch mal an den Spielautomaten oder möchte einfach nur ein Gespräch mit einem der Charaktere führen. Die Missionen können dann auf der Sternenkarte auf der Brücke ausgewählt werden.
Nun zu einem häufigen Kriterium, die Kampagne beinhaltet nur die Terraner und weitere Kampagnen müssen später als Addon gekauft werden. 26 Missionen ist schon ein sehr ordentlicher Umfang und man kann Blizzard nicht im geringsten vorwerfen hier Inhalte entfernt zu haben um sie für extra Geld zu verkaufen. Man muss einfach nur mal an die Verfilmung von Herr der Ringe denken. Dort kamen auch 3 Teile, weil alles in einem Teil entweder viel zu viel ist oder überall Teile hätten weggeschnitten werden müssen. So verhält es sich auch mit Starcraft. Der Inhalt ist gewaltig und man hat jede Menge Umfang. Im übrigen spielt man 4 Missionen als Protoss.
Was mich an der Kampagne allerdings noch ein kleinwenig stört, ist das sich die Bonusziele in den Missionen doch zu sehr ähneln. Ich fand es dann teilweise lästig die Bonusziele zu erfüllen, aber die Boni dafür wollte ich ja haben.
Zum Multiplayer:
Viele bemängeln das RealID-System. Ich für meinen Teil finde das nicht allzuschlimm, aber für manche kann es sicherlich ein Grund zum Nichtkauf sein. Allerdings muss man ja nicht zwingend die Funktion der Freundesliste nutzen. Dann pielt man eben 1v1 Matches. Das B.net muss ich hier sogar mal loben. Ich hasse wirklich Steam und den tollen Ubisoft-Launcher, aber mit dem B.net kann ich mich abfinden. Zum einen bietet mir das B.net mal wirkliche Vorteile (zumindest für mich, halte ich bei Steam automatische Updates usw. nicht für Vorteile). Das Matchmaking-System funktioniert wirklich super. Bei 1v1 Matchen dauert die Suche nur selten länger als 15 Sekunden. Es kann auch schonmal ein paar Sekunden mehr dauern, aber ich habe es noch nie auch nur annähernd auf eine Minute geschafft. Replays kann man sich jederzeit angucken und werden bis zu 50 Stück automatisch gespeichert, danach werden alte wieder überschrieben, es sei denn man makiert sie zum Behalten.
Bevor man in eine Liga einsteigt hat man 50 Übungsliga-Spiele. Hier kann man seine Taktiken testen und sich mit den Völkern vertraut machen. Wenn man direkt in einer Liga spielen möchte kann die Übungsliga auch überspringen.
Die Rechte, die man an Blizzard abtritt ist doch schon überall das Gleiche. Ich habe bis jetzt auch, entgegen anderer Meinungen, noch keine Spam-Mails oder der gleichen erhalten und die Daten werden auch nicht an Dritte weitergegeben. Natürlich kann man das Spiel so nicht wieder verkaufen, aber das kann man bei Steam auch nicht, was viele Leute nutzen.
Viel mehr möchte ich dazu jetzt auch nicht sagen. Mein Fazit ist, dass es sich um ein super Spiel handelt. Letztendlich muss jeder selber entscheiden.
Echtzeitprimus in Neuauflage? Juli 28, 2010 M. Hein (Dreieich) 223 aus 287 fanden die folgende Rezension hilfreich
...Ich denke schon. Ich habe nun StarCraft II: Wings of Liberty einige Stunden gespielt. Vorweg möchte ich sagen, dass ich auch die Beta gespielt und mich dort mit mehreren Leuten duelliert habe. Der Schwerpunkt dieser Rezension liegt dabei auf den Singleplayer und das/den Gesamtpaket / Gesamteindruck.
Ich bin mir recht sicher, dass SC2 viele Erwartungen der E-Sports Gemeinde erfüllen und deshalb auch das entsprechend gelobpreiste Spiel wird. Der Mehrspieler hat bereits in der Beta viel Spaß gemacht und wird allem Anschein nach in der aktuellen Fassung seine Gewinne einbringen.
Einige Rezensenten schreiben, dass sie maßlos enttäuscht sind über das Produkt was Blizzard hier abgeliefert hat. Andere werfen dem Entwickler Ausbeutung und Kommerz vor und wieder andere finden jeden noch so kleinen Krümel als Fauxpas. Einige schreiben, dass die Grafik veraltet ist...das stimmt. Aber ist sie deswegen schlecht? Hat jemand im Ernst ein Echtzeitstrategiespiel mit Crysis Allüren erwartet? Die technischen Unzulänglichkeiten sind alle bekannt gewesen. Dennoch entwickelt das Spiel seinen eigenen Charme, denn alles passt zusammen. Jeder Stein wirkt so - als würde er da wirklich hingehören. Die Einheiten bewegen sich geschmeidig und die Effekte sind nicht übertrieben. Kleine Physikeffekte (Ragdolls) werden dezent eingesetzt. Am Ende kann man sagen, dass man gut mehrere Stunden hintereinander spielen kann, ohne danach durch intensive Ausleuchtung und Effekthascherein irgendwelche Kopfschmerzen haben zu müssen. Denn zu viele Grafikspielerein entziehen auf Dauer dem Spieler die Übersicht des Geschehens auf dem Spielfeld und irritieren am Ende mehr, als zu unterhalten. Im Bezug auf die Technik bleibt zu sagen, dass diese den Kaufgrund nicht schmälern sollte und bei einer guten Umsetzung den Unterhaltungswert fördern kann.
Ich persönlich habe die Collector's Edition erworben, was spielerisch aber keinen Unterschied macht. Lediglich das Battle.Net 2.0 Profil und der World of WarCraft Account sind durch ein paar Gadgets erweiterbar.
Nun aber zum eigentlichen Spiel:
StarCraft II: Wings of Liberty ist der Auftakt einer sehr spannenden Einzelspielerkampagne (-Trilogie) und unterhält bereits in den ersten Minuten. Blizzard weiß es auch hier wieder gekonnt den Spieler in seinen Bann zu ziehen, mit Upgrades und Forschungsmöglichkeiten zu motivieren und durch den Einsatz von Zwischensequenzen in Spielengine eine Bindung zum Spieler aufzubauen.
Die drögen Textbriefings des 1. Teils sind verschwunden, stattdessen flimmern einen nun die Charaktere mit ihren Problemen und Sorgen entgegen. Wer sich darauf einlässt, wird feststellen wie gut einem die Charaktere ans Herz wachsen können. Ich möchte unbedingt wissen ob es für Jim Raynor noch eine Chance gibt, seinen allersehnlichsten Wunsch erfüllen zu können. Durch diese Dramaturgie baut man als Spieler problemlos eine Beziehung zu den Charakteren auf.
Auch ist die Handhabung der Menüs, die Einsatzbesprechungen sehr gut gelungen. Man fühlt sich wie vor 15 Jahren zurück in die Vergangenheit transportiert, als man noch durch die schick animierten Gänge der T.C.S. Victory aus Wing Commander III und IV schlich. Denn dieses Prinzip der Einsatzbesprechung fand damals schon seine Anwendung und hat dort seinen Ursprung (nur ohne die öden Turbolift-Fahrten). Das Labor, die Messe und das Arsenal laden zum Durchklicken und Ausprobieren ein. Dadurch dass das Spiel einem nicht nur die Spielkarte vorsetzt, sondern auch das Drumherum in Szene setzt, motiviert es den Spieler auch in den einzelnen Bereichen zu verweilen und sich an den Kommentaren der Charaktere zu ergötzen. (herrlich)
Was weiterhin positiv aufällt, ist der gekonnte Einstieg in das Spiel: Bei jeder Mission gibt es neue Einheiten zu entdecken, hilfreiche Tutorials und kleine Tooltipps die einem Informationen über die Einheit, das Upgrade oder das Gebäude liefern. All dies wird mit kleinen Videos untermalt, um dem Spieler z.B. eine neue Fähigkeit mit Hilfe von einer kleiner Spielszene im Einsatz darzustellen und somit die Wirkungsweise dieser zu verdeutlichen. (löblich)
Innovation? Nein, es gibt keine Innovation. Mir sind in meiner ganzen Spielezeit (knapp 20 Jahre) nur einige wirkliche gute innovative Games aufgefallen. Und das waren meist Spiele die auch u.a. ein neues Genre begründet haben. Das waren Dune 2 (RTS), Diablo (Hack'n'slay) und Die Sims (Lebenssim.). Alle RTS Nachfolger haben die Kernkomponente des Genre nie berühert, sondern mit netten Features weiter ausgebaut.
Mir war klar das SC2 auch hier keine Innovationen setzen will. Wer das erste Video der World Wide Invitational 2007 gesehen hat, dem war klar was ihn erwarten würde. Deshalb verstehe ich manche Reaktion hier nun überhaupt nicht. Jeder hatte die Möglichkeit sich genügend Zeit zu nehmen, sich vor dem Erscheinen des Spiels über alles konkrete zu informieren. Man merkt natürlich dem Spiel die E-Sport Grundeinstellung an, dass war aber auch klar als Blizzard 2007 in Seoul die Katze aus dem Sack ließ. Man wollte wieder einen E-Sport Kracher landen. Und das scheint bisher gelungen zu sein und wird mit den nächsten Monaten und Jahren weiter ausgebaut...
Wer zuviel Innovation in einem Spiel erwartet fiel meist auf die Nase und hat dann Spiele wie Command & Conquer 4: Tiberian Twilight oder Black & White zur Gesicht bekommen. Ich war froh, dass Blizzard dies unterlies und sich auf das konzentrierte was es gut kann: spannende Einsätze und eine fesselnde Story drumherumspinnen. Denn was ist schlimmer, als wenn der Bösewicht Kane (C&C) einem nur noch Lacher entlocken kann und als alles andere als der "Bad Boy" rüberkommt? Schade nur, dass Blizzard nicht wie zuvor in WarCraft III das fantastische Heldensystem auch mit in SC2 eingeführt hat. Aber da wird die Modding Community nicht lange auf sich warten lassen...
Generell sei gesagt, dass StarCraft II: Wings of Liberty ein Spiel ist:
- was vertraut ist
- was gut erzählt wird
- was über eine enorme Spieltiefe verfügt
- was einen ausbalancierten Multiplayer verfügt
- was solide RTS Spielmechaniken umsetzt
- was leider "nur" das Spielen über ein Matchmaking System gut umsetzt, aber das Fehlen der Chatkanäle für einen Identitätsverlust der Community sorgt
...und was (worauf ich persönlich viel wert lege) die Menüs und Steuerung intuitiv sind, Erfolge und Statistiken am Ende von MP Matches einen motivieren, sein Können zu verbessern. Absolut grauenhaft sind Spiele, wie Battlefield: Bad Company 2...die durch ihre einfach adaptierte Menüstruktur den Spieler zum Verzweifeln bringen...
Real ID...Klarnamen...Facebook Integration...lasse ich bewusst aus, da es hier um das Spiel geht und alle anderen "Features" optional sind. Persönlich spiele ich den Multiplayer generell nur mit Freunden zusammen, die in meiner Freundesliste auftauchen. Auch ist meine Einstellung zum MP Spiel nicht das "um jeden Preis gewinnen", sondern das Miteinander, das Ausprobieren und das Zusammenhalten der Teamkollegen und das Erfreuen darüber, wenn man ein Gefecht knapp gewonnen hat. Ich kenne auch von vielen Anderen, die eigentlich gar nicht mehr das Spiel vor Augen haben, sondern nur ihre Tastaturkürzel und irgendwelche "Anschläge pro Minute" als Maßstab setzen (v.a. E-Sport).
Fazit:
Wer StarCraft I mochte kann sich ohne Gewissensbisse auch auf den 2. Teil einlassen. Denn ohne groß herumzureden...SC2 bleibt für die nächsten Jahre der Primus im RTS Genre. Das sei auch durch die fast grenzenlosen Möglichkeiten des SC2 Editors gegeben und durch die bald erscheinenden Fortsetzungen zur Kampagne "Heart of the Swarm" und "Legacy of the Void".
Das Spiel des Jahres August 8, 2010 Gubuck 4 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nach langer Wartezeit veröffentlicht Blizzard endlich das lang ersehnte Starcraft II.
Pluspunkte des Spiels sind die epische Kampagne, in der man Jim Raynor bei seinem Kampf gegen die Terranische Liga und den Zergschwarm zur Seite steht, welche durch zahlreiche Unterhaltungen mit diversen Nebencharakteren und propagandistisch geprägter Berichterstattung, seitens des Senders "UNN" an Bord seines Flakschiffes "Hyperion" vertieft wird. Insbesondere wird Wert auf viele abwechslungsreiche Missionen gelegt, bei denen bestimmt keine Langeweile aufkommt.
Neben der regulären Handlung kann man parallel zu den Hauptmissionen, Nebenmissionen abschließen, bei denen sich endscheidet, welche Einheiten, bzw. welche Technologien man im späteren Verlauf der Kampagne zur Verfügung haben wird.
Ein zusätzlicher Ansporn sind die verschiedenen Erfolge, die man sich erspielen kann, indem man Missionen unter bestimmten Bedingungen abschließt, welche missionsabhängig variieren.
Die Grafik ist zwar sehr anspruchsvoll, was zu Folge hat, dass man einen sehr guten PC benötigt, um das Spiel in der höchsten Grafikeinstellung zu spielen, aber die Standardeinstellung ist auch nicht zu verachten.
Neben dem Kampagnenmodus, liegt der Schwerpunkt des Spiels auf dem Mehrspielermodus, der zwar über keine Lan- Unterstützung verfügt,aber dafür in 6 unterschiedliche Ligen aufgeteilt ist, um sicherzustellen, dass man immer gegen einen möglischt gleichstarken Gegner kämpft.
Das Spiel enthält nur die Kampagne der Terraner, welche aber sehr umfangreich ist und aus insgesammt 26 Missionen besteht ( plus 4 Protossmissionen), die zum größten Teil mindestens jeweils 30- 45 Minuten dauern. Die Kampagne der Zerg und der Protoss weden als ADD- On verfügbar sein, welche billiger als ein normales Spiel und mindestens genauso umfangreich, wie dieser Teil werden sollen.
Für manche Käufer ist die zwingende Battle.Net- Registration zwar ein Kritikpunkt, aber aus meiner Sicht, ist es ein Schritt zum Schutz vor Raubkopien, der von vielen Spieleherstellern schon verwendet, wird und der sich auch in Zukunft sehr wahrscheinlich duchsetzen wird.
Also, wer sich das vermutlich beste und tiefgründigste RTS des Jahres nicht entgehen lassen will, sollte zugreifen.
Hohe Erwartungen erfüllt - aber problematische Haltung des Herstellers August 6, 2010 Sesi89 4 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Spiel ist wohl das beste Strategiespiel seit dem Release von WarCraft III - das ist ganz klar. Das Gameplay sowohl im Singleplayer als auch im Multiplayer macht eine Menge Fun. Auch die Geschichte der Kampagne wird durch den neuen Storymodus recht gut übermittelt - auch wenn die guten Ideen noch besser umgesetzt werden hätte können.
Für den Multiplayer gilt, dass keine wirklich tiefgreifenden Änderungen gegenüber dem Vorgänger eingeführt wurden, die neuen Einheiten, die moderne Steuerung und viele Kleinigkeiten ermöglichen erneut eine tolle Erfahrung.
Problematisch finde ich allerdings Haltung von Blizzard. Kein richtiger Offline-Modus (außer wenn keine Internetverbindung vorhanden ist) - volle Kontaktmöglichkeiten im Multiplayer nur bei Verwendung der RealID (echter Name!), Zensur von Spielererstellten Maps inklusive Ban der weiteren Veröffentlichung und allgemein Bevormundung der Spieler.
Wie ich es hasse ... August 8, 2010 Stefan Ortelbach (Haiger) 11 aus 15 fanden die folgende Rezension hilfreich
... nein, nicht dieses Spiel, ganz im Gegenteil, sondern die ganzen Leute, die diesem HERVORRAGENDEM, atmosphärisch dichtem und mit viel Selbstironie gespicktem Meisterwerk nur deshalb die schlechteste Wertung geben, weil man einen battle.net account braucht und außerdem online sein muss, um es zu zocken.
Ich wette mein HAUS, dass 9 von 10 Leuten, die sich über die Pflicht einer aufrechterhaltenen Verbindung zum net aufregen, im Grunde sowieso permanent online sind und eh schon zur Hälfte das Net ihr Zuhause nennen. Der Account ist absolut kostenlos, aber HALT, da muss ich ja meine echte Adresse angeben, oh nicht doch, vermutlich stehen bald die Männer in schwarz vor meiner Tür und wollen mir entweder den PC beschlagnahmen, mir ein Abo für den Wachtturm andrehen oder vielleicht sogar eine nutzlose Regestrierungskarte in die Hand drücken ... wie grauenhaft! Ich glaube, ich sehe da auch schon ein Zielfernrohr im Fenster gegenüber ...
SCII WoL ist klasse. Interessante und abwechslungsreiche Missionen, die über "Basis aufbauen und alles plattmachen" weit, WEIT hinausgehen und sich immer pefekt in die Story einfügen. Witzige, glaubhafte Charaktere und Anspielungen auf diverse totalitäre politische Regime inklusive.
Einzig die Grafik ist eher Standardkost und wird den horrenden Hardware-Forderungen nicht wirklich gerecht, aber das stört mich bei einem Echtzeitstrategiespiel nicht. Da ist Realismus eh relativ ... immerhin sind die Schlachtschiffe auf dem Screen nur so groß, dass gerade einmal ein zwei Spacemarines dort liegend hinein passen würden, so viel zum Thema maßstabsgerecht ...
Ich habe keinen Geniestreich erwartet, nicht das beste Game überhaupt, und meine Erwartungen wurden doch übertroffen. SCII ist nicht das wichtigste RTS-Game aller Zeiten, aber doch ein (kleines) Kunstwerk, das es nicht verdient hat, von Internetgeeks wegen deren vermeintlich verratenen Prinzipien runtergewertet zu werden.
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